In Search of a Rose + Brasslufthamma + Tschägädies @ Freibad Kappel in Lenzkirch | 09.09.2022

10. September 2022
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10. September 2022 Sören

Eigentlich war der Plan für das Wochenende das MehSuff! Festival in der Schweiz oder das Festival Mediaval in Selb – das hat leider nicht funktioniert, also mal schauen was sonst so geht. Gute Alternative waren In Search of a Rose in Lenzkirch-Kappel im Hochschwarzwald. Die Veranstaltung hieß Goht it Gits it 2.0, nichtssagend für mich, also mal kurz gegoggelt, was einen erwarten würde. Die Veranstaltung fand im Freibad Kappel statt, nichts Großes, also direkt was für mich.

Angekommen war es noch recht leer auf dem etwas abgelegenen Gelände, aber irgendwie nett und mit dem speziellen dörflichen Charme. Neben den zwei Becken des Freibades stand eine kleine Bühne, ein paar Essen- und Getränkestände, etwas oben gelegen der „VIP-Bereich“, den durfte ich dank In Search of a Rose mitnutzen (Danke dafür). War letztendlich nur ein Zelt, aber die Verpflegung dort war echt lecker, alles selbstgemacht und die Damen vom Veranstaltungsteam vor Ort war echt nett und zuvorkommend – so mag ich das, vielen Dank auch dafür.

Als erstes enterten Tschägädies die kleine Bühne, mittlerweile war es echt frisch, auch die Anzahl zahlender Zuschauer hielt sich noch in Grenzen. Die Band spielte Oldies und Schlager der 60er, 70er, 80er und 90er Jahre. Auch einige Rock’n’Roll Songs zählten zu ihrem Programm (Zitat der Bandhomepage). War ok und nette Begleitmusik während des Essens und netten Gesprächen mit den Jungs und Mädels von In Search of a Rose.

Danach, so gegen 21 Uhr, betraten In Search of a Rose die Bühne. Vor eben dieser waren jetzt schon ein paar mehr Zuschauer, vorwiegend jüngeres Publikum. Der Auftritt war dann wie gewohnt, vor der Bühne wurde getanzt, ein Zuschauer sprang auch mal kurz in den Kinderpool, es flog eine Mettwurst auf die Bühne (keine BHs, keine Schlüpfer), es wurde getanzt und den Leuten gefiel es. Nach der letzten Zugabe hörte ich so Sätze wie „das war cool“, „das hat mir gefallen“ oder „schön wars“. Vielleicht kein absoluter Highlight Auftritt für die Band, aber die anfänglichen Befürchtungen, dass es ein sehr zäher Auftritt werden könnte, haben sich zum Glück nicht bestätigt.

Danach kurze Umbaupause der 13-köpfigen (!) Band Brasslufthamma, die sich glücklicherweise sehr sinnvoll auf der (zum Glück breiten) Bühne verteilen konnte. Die Band sah auf jeden Fall gut aus, junge Kerle, zum Teil in rosa Outfits, ein klassischer Drummer, ein Perkussionist, der Rest mit allerlei Blasinstrumenten, die man als Laie so kennt. Das Repertoire der Band umfasste Songs aus den verschiedensten Genres wie beispielsweise Party, Dance, Rock, Pop, fetzigen 80/90ern und schwungvollen Eigenkompositionen (Zitat Bandhomepage). Eine zeitlang echt witzig und gut vorgetragen, aber mit der Zeit war es dann (zumindest für mich) doch alles sehr ähnlich. Die Idee und das Konzept hinter der Musik und der Band ist gut, könnte aber (für mein Dafürhalten) noch etwas mehr Show und Power vertragen, z. B. 10-Mann Choreos oder zelebrierte Solos einzelner Musiker (da ist bestimmt die ein oder andere Rampensau in der Band), aber den jungen Leuten vor Ort hat es (glaube ich) gefallen. Gegen Mitternacht zog es mich dann – etwas fröstelnd – zurück ins warme Auto und nach Hause. War ein netter Abend, etwas ungewohnt frisch, aber im Großen und Ganzen wieder eine interessante Erfahrung.

In Search ofa Rose

Brasslufthamma

Tschägädies

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